| Am 21.05.2011 blickte die
Abteilung Frauenfussball auf eine lange, erfolgreiche Tradition zurück.
1970 wurde die Frauenabteilung gegründet und 1976 trug die
Mädchenmannschaft ihr erstes Spiel aus. Zwei gute Gründe, es
einmal krachen zu lassen.
Aus mehr als drei Generationen kamen
Spielerinnen, Trainer und Fans, um das Jubiläum gemeinsam zu begehen.
Eines durfte natürlich nicht fehlen, der Nostalgiekick auf dem
Sportplatz.
Bevor es aber losgehen konnte, musste eine Wette eingelöst werden. Die
Mädchen musste gegen Ihre Trainerin "Nana" antreten im 100 m Sprint. Natürlich
gewannen die Mädchen die Wette souverän, auch wenn
Sie im ersten Lauf "Nana" gewinnen lassen wollten. Aber das
taten die Mädels nur, um ihre zweite Trainerin, Petra, zu ärgern, denn
diese hatte dagegen gewettet.
Dann begann das große
Spiel. Es waren
bestimmt mehr als 30 Zuschauer auf dem Platz vertreten. Die "old
Stars" gewannen den Kick denkbar knapp mit 3:2. Auch wenn die
Schnelligkeit hie und da fehlte, verlernt hatten die "Oldies"
nichts. In der Pause zeigten die U-14-Mädels einstudierte
Tricks, von
Puskas, über Mathews, Beckenbauer und Maradona. Vorher wurden von den
"Oldies" Patinnen genommen und die mussten die Tricks
nachmachen. Die Mädels machten ihre Sache super und alle hatten viel
Spass.
Nach dem Duschen und viel Geschnatter ging
es weiter ins Deutsche Haus, da sollte die Party steigen.
Die Räumlichkeiten waren geschmückt mit
alten Trikots, über alle Jahre waren Collagen mit Zeitungsartikeln an der
Wand zu sehen. Bilder über alle Jahrzehnte wurden per Beamer an die Wand
"geschmissen".
Begrüßt wurden alle durch die
Abteilungsleiterin Annette Fritz. Sie begrüßte auch die 1. Vorsitzenden
des TSV, Ingo Kellner und Petra Sattler, die Kreisfrauenreferentin, Sandra
Kreiling und die Kreismädchenreferentin, Judith Bohländer.
Nach dem Essen erzählte Hans-Joachim
Nicolai, der Trainer der ersten Stunde, wie das in den Anfängen so alles
war. Die Hungenerinnen eilten nicht nur von Sieg zu Sieg, auch mehr als
250 Zuschauer bestaunten das Können der Frauen. Vor allem die jüngeren
spitzten die Ohren.
Weiter ging es mit Rita Bürger, die vor
allem den jüngeren Spielerinnen mitteilte, auf welche Schwierigkeiten die
Älteren in den Anfangsjahren trafen. In den Anfangsjahren wurden vielen
Frauenmannschaften Steine in den Weg gelegt, die diese nur mit großem
Zusammenhalt gemeinsam aus dem Weg räumen konnten. Denn ohne diese
Frauen, die sich nie entmutigen ließen, würde es 2011 keine Frauen-WM in
Deutschland geben. Aber auch an die bereits, viel zu früh Verstorbenen
wurde gedacht: Werner Kern, Josef Träger, Margit Becker und Astrid
Kröll.
Anschließend wurden einige Ehrungen
durchgeführt, das darf an so einem Abend nicht fehlen.
Völlig überrascht wurde Petra Sattler, als Annette Fritz sie zur
Ehrenspielführerin ernannte.
Dann wurden die Frauen der ersten Stunde geehrt: Brigitte Buttron, Petra
Strack, Erika Neumann, Annegret Zipperlen und Brigitte Ostheim. Leider
konnte nur die beiden erst genannten anwesend sein.
Es gibt viele ehemalige Spielerinnen, die mehr als 25-Jahre der Abteilung
die Treue halten: Brigitte Buttron, Doris Hofmann, Claudia Bernklau, Petra
Sattler, Simone Keimel und Angela Weber.
Da Brigitte Buttron in beiden "Kategorien" zu finden war, wurde
sie besonders bei den Ehrungen bedacht.
Alle Geehrten bekamen ein Fotobuch, das Mannschaften aus allen Jahrzehnten
zeigte. Auch bei Sandra Kreiling und Judith Bohländer fand das Buch einen
guten Anklang.

Die anschließenden Ehrungen nahm Sandra
Kreiling im Namen des HFV vor. Geehrt mit dem Ehrenbrief des HFV wurde
Petra Sattler und mit der bronzenen Ehrennadel Doris Hofmann, die über
600 Spiele und über 400 Tore für den TSV erzielte.
Damit war der offizielle Teil beendet und es
wurde das gemacht was alle immer noch gut können - Feiern.
Claudia Kühn packte ihr Akkordeon aus und es ging los wie in alten
Zeiten. Es wurde ein Lied nach dem anderen geschmettert. Die aktuellen
Spielerinnen forderten die älteren auf ihnen das Hungener Lied:
"Dort drunten auf dem Marktplatz beizubringen".
Als Claudia Kühn eine Pause brauchte,
brachte die Oma ihr Enkelchen ins Bett. Nicht aber ohne zuvor dem
Enkelchen von alten Zeiten aus dem "Nähkästchen" zu erzählen.
Viele Anekdoten kamen zum Vorschein und vielen erkannten sich oder andere
in den Geschichten wieder. - Bitte beachtet die Schuhe von Nana -
Dann war es wieder an Claudia Kühn die
Stimmung anzuheizen, was ihr aber wie in alten Zeiten ohne Probleme
gelang.
Der Abend sollte nicht ohne
"kirchlichen Beistand" seinen weiteren Verlauf nehmen. Wie bei
der Veranstaltung "150-Jahre TSV 1848
Hungen" traten die Nonnen wieder auf und trällerten Lieder aus
Sister Act.
Nach diesen Aufführungen sollte wirklich
nichts mehr den geselligen Teil unterbrechen. Es wurde viel geredet,
gesungen und gelacht. Die Älteren gaben das berühmte Lied von Andrea
Berg zum besten.

Petra Sattler bewies, dass sie noch in ihr
erstes Trikot von 1976 passt. Allerdings ist es eher der guten
Stoffqualität zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passierte.
Die Gruppen mischten sich und es zeigte sich
das, was eine Mannschaftssportart ausmacht: Gemeinschaft.
Die letzten fanden um 04:30 Uhr ihren
Heimweg.
Alle waren sich einig: das war ein toller
Tag, der unbedingt wiederholt werden muss.
Das Orga-Team bedankt sich bei allen, die es
unterstützt haben. Sei es durch ansprechen von ehemaligen Spielerinnen,
Trainer oder Fans, um auf das Fest hinzuweisen. Bei allen, die an den
Collagen oder beim Schmücken dabei waren. Bei allen, die an diesem Tag
dabei waren und es damit zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
Danke auch für die netten Emails und
Gespräche, die uns nach dem Tag erreicht haben, bzw. mit uns geführt
wurden. |
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- Halbzeit

Alle zusammen, Spielerinnen, Trainer und Fans


"Schneewittchen" gegen ihre 7 Zwerge

Begrüßung durch Annette Fritz

Ein Blick zurück

Alle lauschten gespannt

Anfangsschwierigkeiten

Ehrenspielführerin

Erste Stunde

Die Treuen

Brigitte Buttron

Petra Sattler und Sandra Kreiling

Sandra
Kreiling und Doris Hofmann

"Nähkästchen"

Sister Act

Sister Act

Geht doch noch.
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